Info 03/07: Zurückstellung der Planungen ?

Werden die Trassenplanungen zurückgestellt?

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
werte Bürgerinnen und Bürger,

es gibt neue Entwicklungen in Sachen der sogenannten „Dietwegtrasse“!Seit dem 12. April berichtet die lokale Presse wiederholt über und aus bisher
„nicht öffentlichen“ Unterlagen der Stadtverwaltung. Die Presseartikel finden Sie auch
auf unserer Homepage! Leider gibt es für uns Bürger weiterhin keinerlei offizielle
Informationen aus der Stadtverwaltung oder dem Gemeinderat!

Hier die wichtigsten Informationen in aller Kürze:

Im Auftrag der Stadtverwaltung hat Prof. Kölz, Ludwigsburg, eine gutachterliche
Stellungnahme zum Scheibengipfeltunnel und der Dietwegtrasse erstellt. Die wesentlichen Schlussfolgerungen im Bezug auf die Dietwegtrasse sind:die Planungen basieren bisher auf veralteten Verkehrszahlendurch die Trasse kommt es zu keiner planungsrelevanten Entlastung der innenstädtischen Netzelemente (d.h. keine Entlastung der Innenstadt!)die verkehrliche Wirksamkeit wird nur noch mit 10.000 - 16.000 Kfz/Tag benanntder Verkehr auf der geplanten Trasse entsteht rein durch die Umverlagerung aus dem bereits vorhandenen Hauptverkehrsnetz, .z.B.: der B28 oder der Schieferstraße die Realisierung der Dietwegtrasse wird nicht als vordringlich eingestuftWeiter kann man der Presse entnehmen, dass die Stadtverwaltung aus dem Gutachten ihre Schlüsse gezogen habe und den Gemeinderatsgremien eine Verwaltungsvorlage zur Beratung und zum Beschluss vorgelegt hat. In dieser soll es heißen:

Planung und Realisierung der Dietwegtrasse wird nicht im unmittelbaren
Zusammenhang mit dem Scheibengipfeltunnel betrieben.


die Trassenoption soll auf Dauer offengehalten werden

Die für den 18. April anberaumte Pressekonferenz hat die Stadtverwaltung kurzfristig
abgesagt, weil die Gemeinderatsgremien noch weitere „nicht öffentliche“ Vorberatungstermine gewünscht haben. Über die Vorlage entscheiden wird der Gemeinderat!



Niemals weil ...

die Trasse völlig unnötig ist! Denn gute Anbindungen von/nach Stuttgart sind bereits vorhanden!
keine Verkehrs-/Schadstoffentlastung der Innenstadt!
immense, dauerhafte Kosten für die Stadt Reutlingen!
das Geld in Reutlingen sinnvoller einsetzbar ist!
massive Lärm- und Schadstoffbelastung des Nordraums!
Erzeugung von zusätzlichem, neuem Verkehr!
dem ÖPNV weitere Mittel entzogen werden!
wichtige Naherholungsgebiete verloren gehen!
es eine weitere Umweltzerstörung ist! 330m Brücke ein hässliches „Sondelfinger Tor“ wird!
die Bewohner von „Voller Brunnen“ und „Efeu“ keine Bürger 2. Klasse sind (s. Anträge von SPD / FWV)!
es zum Wertverlust privater Immobilien kommt!

Informationsblatt 3 zum downloaden:

Ist das nun die Wende?Werden die Trassenplanungen zurückgestellt?


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