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Dezember 2006

Artikel, sortiert nach Datum

06.12.2006 - Solide finanziert und mit Deckel

Dietwegtrasse - SPD-Fraktion fordert breite Bürgerbeteiligung und eine solide Finanzierungsbasis

Solide finanziert und mit Deckel

REUTLINGEN. Für die SPD-Gemeinderatsfraktion ist nur eine überdeckelte Dietwegtrasse denkbar. Außerdem setzt die Finanzierung des städtischen Anteils ihrer Meinung nach die Anpassung der Gewerbesteuer voraus. Die Dietwegtrasse steht in Zusammenhang mit dem Bau des Scheibengipfeltunnels zur Realisierung an. Eine nachhaltige Finanzierung müsse gesichert sein, betont die SPD-Fraktion, und erteilt Bestrebungen aus der CDU eine Absage, die Dietwegtrasse losgelöst vom Bau des Scheibengipfeltunnels voranzutreiben. »Hier gibt es einen klaren zeitlichen Zusammenhang«, macht SPD-Fraktionschef Helmut Treutlein deutlich.

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07.12.2006 - Dietweg-Demo

Dietweg-Demo

REUTLINGEN. Der Kreisverband Reutlingen des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) organisiert am Sonntag, 10. Dezember, einen Protestzug. Mit Fackeln, Laternen und Lampen will man gegen den vorgesehenen Ausbau des Dietwegs demonstrieren. Treffpunkt ist um 17 Uhr beim Aktivitätenspielplatz in Orschel-Hagen. (eg)

09.12.2006 Leserbrief „Ein Versprechen von 1972“

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Dietweg-Trasse / Vollüberdeckelung

„Ein Versprechen von 1972“

Mit großem Interesse verfolgen wir, die ehemals Aktiven der Bürgerinitiative Dietweg aus dem Jahre 1972, die aktuell wieder aufkommende Diskussion zur Dietweg-Trasse.
Die Tatsache, dass das Bebauungsplanverfahren nun wieder aktiv angegangen werden soll, nachdem der Scheibengipfeltunnel in den 5-Jahresplan des Bundes aufgenommen wurde, verwundert uns nicht.

Mehr als verwunderlich ist allerdings die Tatsache, dass die Trasse nun in drei Varianten – „Einschnitt, Vollüberdecklung, Grünbrücken“ - geplant werden soll! Ein aktueller Leserbrief erinnerte nun die Verwaltung der Stadt Reutlingen und die Stadträte an Aussagen und Zusicherungen der näheren Vergangenheit: „Dietwegtrasse ja – aber nur mit Vollüberdeckelung“!

Wir wollen heute alle Verantwortlichen der Stadt Reutlingen an die eindeutigen Zusagen der Stadt (Bürgermeister Karl Guhl) und des Regierungspräsidums aus dem Jahre 1972 erinnern: „Wenn die Dietwegtrasse jemals doch gebaut werden sollte, dann nur mit der 800m langen Vollüberdeckelung“. Wir fordern die Stadt Reutlingen und den Gemeinderat auf sich an die Zusicherungen aus dem Jahre 1972 zu halten.

Zum Schluss möchten wir an dieser Stelle noch an unseren leider in diesem September verstorbenen Sprecher der damaligen Initiative erinnern. Herr Wolfgang Dohmel, Sozialrichter a.D., hatte sich 1972 mit überaus großen Engagement und Geschick gegen die Dietwegtrasse eingesetzt.

Otto Funk, Reutlingen
Helmut Berger, Reutlingen
BI Dietweg (1972)
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12.12.2006 Vor Gründung einer Bürgerinitiative

Verkehr - Demo gegen Dietweg-Trasse und gegen Lärm, Dreck und die Zerstörung des Naherholungsgebietes

Vor Gründung einer Bürgerinitiative

VON JOACHIM BAIER

REUTLINGEN. Der Kreisverband Reutlingen des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND) hatte am Sonntagabend zur Dietweg-Demo gegen die geplante Trassenführung zum Scheibengipfel-Tunnel aufgerufen.
Rund 200 Demonstranten zogen mit Fackeln und Lampen ausgerüstet durch das Naherholungsgebiet zwischen Orschel-Hagen und Storlachsiedlung. Im Anschluss an den Protestmarsch sprachen sich Anwohner und Betroffene im FC-Sportheim dafür aus, eine Bürgerinitiative gegen das Verkehrsprojekt zu gründen.

»Die Dietweg-Trasse bringt wenig«, ist Rainer Blum vom BUND überzeugt. Denn durch die geplante Verkehrsführung im Reutlinger Norden werde die Innenstadt nur unwesentlich von der Feinstaub- und Kohlendioxid-Verschmutzung des Durchgangsverkehrs entlastet.

»Das Geld fehlt dann für den öffentlichen Nahverkehr«

Für die Anwohner in Orschel-Hagen, Voller Brunnen, Römerschanze, Sondelfingen und Storlach bedeutet die geplante Verkehrsführung laut BUND-Prognose »mehr Lärm, mehr Abgase, mehr Staub und weniger Naherholungsraum«. Für Christoph Joachim, der als Stadtrat der Grünen im Bauausschuss sitzt, ist die geplante Trassenführung finanzpolitisch ein »verheerendes Signal«. Die Stadt habe, um den Bau der Dietweg-Trasse voranzutreiben, gegenüber dem Land ankündigt, sich an den Kosten zu beteiligen, monierte er.

Die Landesmittel sollen aus dem Topf der Gemeinde-Verkehrsfinanzierung (GVFG) genommen werden. Das Geld fehle dann für den öffentlichen Nahverkehr, betonte er. Joachim kündigte an, die Fraktion der Grünen werde im Landtag eine Prüfung beantragen, ob die Finanzierung aus GVFG-Mitteln rechtens ist. Auch aus verkehrsplanerischer Sicht ist die Trassenführung für die Grünen-Stadträtin Dr. Edith Ailinger fragwürdig: »Wir beseitigen den letzten Pfropfen auf dem Weg vom Bodensee in Richtung Stuttgart«, kritisierte sie und fürchtet eine »enorme Zunahme« des Verkehrs.

»Das Schlimme ist, dass die drei Varianten der Dietweg-Trasse seit 2003 nicht öffentlich geplant werden«, ärgerte sich Andreas Frosch. Er argwöhnte, dass nach dem derzeitigen Stand der Planung die überdeckelte Variante wertfrei neben der teilüberdeckelten und der offenen Variante stehe. Sein Fazit: »Damit hat die Stadt erreicht, dass sich alle Menschen hinter eine Gruppe stellen, die die gesamte Trasse ablehnt.« Für den Sondelfinger Heinz Schneider ist auch die in der südlichen Trassenführung geplante Aufstelzung der Straße ein Ärgernis.
Die Häuser seien teilweise nur 50 Meter von der beabsichtigten Hochstraße entfernt, meinte er und fürchtet mehr Lärm und Dreck für die Anwohner.

»Wir glauben nicht an die Variante mit der Überdeckelung«


Nach langer Diskussion hatte sich der anfangs überfüllte Nebenraum im FC-Sportheim am späten Abend mehr und mehr geleert. Die verbliebenen Demo-Teilnehmer einigten sich darauf, noch vor Weihnachten eine Bürgerinitiative gegen die geplante Dietweg-Trasse zu gründen. Hansjörg Schrade will auf jeden Fall mit von der Partie sein. Ihn ärgern vor allem die Geheimniskrämerei der Stadt bei ihrer Verkehrsplanung und das Informations-Defizit.
»Wegen der knappen Finanzmittel der Stadt glauben wir nicht an die Variante mit der Überdeckelung«, informierte Schrade am Montag telefonisch.

Die Hauptstoßrichtung der Bürgerinitiative werde sein, die Dietweg-Trasse zu einem Problem aller Reutlinger zu machen.

(GEA)
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15.12.2006 – Erst müssen Daten her

Straßenbau - Grüne wollen vor der Entscheidung über die Dietwegtrasse ein umfassendes Verkehrskonzept

Erst müssen Daten her

REUTLINGEN. Die Grünen-Fraktion hat den Gemeinderat aufgefordert, seinen Grundsatzbeschluss zur Planung der sogenannten »Dietwegtrasse« zurückzustellen. Bevor Reutlingen sich näher mit der Verbindung zwischen den Verkehrsknoten Römerschanze und Efeu befasst, solle die Stadt »ein fundiertes Verkehrskonzept« vorlegen.

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16.12.2006 Leserbief: „Vertrauen auf das Wort“

„Vertrauen auf das Wort“

Nachdem der Bau des Scheibengipfeltunnels näher gerückt ist, kommt die sogenannte „Dietwegtrasse“ wieder ins Gespräch. Zunächst muss aber erwähnt werden, dass diese Trasse - die Planungen laufen bei der Stadt hinter verschlossenen Türen am Bürger vorbei - den Verkehr von der Einmündung der B464 in der Rommelsbacher Straße zum Knoten Efeu und von dort in den Achalmtunnel führen soll. Folglich müsst die „Dietwegtrasse“ also richtigerweise „Dietweg-Wies-Efeu-Trasse“ heißen.

Bislang war das große Thema, wie die Straßenführung wohl am Dietweg entlang aussehen wird. Dabei wird aber ganz übersehen, dass das gravierende Problem sicher die Aufstellzung der Straße zur Überquerung der Reutlinger Straße und der Bahnlinie ist. Hier sind die – teilweise nur 50 Meter entfernten Wohnungen – mit ihren Bewohnern dem Schmutz und Lärm der fast über ihre Köpfe führenden Straße ausgesetzt. Diese Bürger gehen davon aus, dass das von Stadträtin Edeltraud Stiedl gegebene Wort „wir wollen die Lebens- und Wohnqualität der Anwohner wahren“ für alle Gemeinderäte und in besonderer Weise für die Sondelfinger Anwohner gilt, die mit der Planung einer überdeckelten Straße nicht geschützt sind.

Heinz Schneider, Reutlingen
BI Dietweg (1972)
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19.12.2006 Nachbarn auf den Barrikaden

Verkehr - Bürger gegen Bau der Dietwegtrasse

Nachbarn auf den Barrikaden

REUTLINGEN. Als Ergänzung der Fernstraßen-Anschlüsse am Rand der Stadt plant Reutlingen seit den siebziger Jahren die sogenannte Dietwegtrasse. An diesem Donnerstag soll der Rat den Grundsatzbeschluss für ihren Neubau schließen, doch Widerstand aus Kreisen der Bevölkerung wächst, vor allem in den Wohnsiedlungen am Rand der geplanten Trasse.

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23.12.2006 »Hier ist überhaupt nichts festgezurrt«

Straßenbau - Gemeinderat beschließt Vorplanungen für Dietwegtrasse. Grüne und WiR-Fraktion legen sich quer

»Hier ist überhaupt nichts festgezurrt«

VON HOLGER DAHLHELM

REUTLINGEN. Gegen die zehn Stimmung von Grünen und »Wir in Reutlingen« hat der Rat am Donnerstagabend nach heftigen Debatte beschlossen, in Planungen für den Bau der Dietwegtrasse einzusteigen. Zugleich will die Stadt beim Land beantragen, 70 Prozent der Baukosten zu übernehmen. Den Rest - rund elf von 36 Millionen Euro - müsste Reutlingen selbst aufbringen, ebenso die Betriebs- und Instandhaltungskosten von Tunnel und Fahrbahnen, jährlich fast eine halbe Million Euro.

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